Internationale Akademie HAGIA - Akademie für Matriarchatsforschung Internationale Akademie HAGIA - Akademie für Matriarchatsforschung Internationale Akademie HAGIA - Akademie für Matriarchatsforschung

Internationale Akademie HAGIA
Weghof 2
D-94577 Winzer

Telefon/Fax +49 (0)8545 1245
www.hagia.de
AkademieHagia@aol.com

Tagungen/Workshops

 

 

Thementage in Zürich

 

Diese jährlich stattfindenden Thementage behandeln spannende Fragen aus verschiedenen Wissensgebieten, auf welche die moderne Matriarchatsforschung ein neues Licht wirft.

 

Nähere Informationen bei Christina Schlatter:   mail@matriarchiv.info

 

Covid19-Schutzmassnahmen am Thementag 4. Juni 2022

 

Angesichts der Anzahl und des Alters der Teilnehmenden sowie der beschränkten Raumkapazität ist es uns ein grosses Anliegen, die Teilnehmenden und die ReferentInnen optimal vor einer Ansteckung zu schützen. Für die Teilnahme am Thementag gilt deshalb 3G, d.h. es ist ein Nachweis zu erbringen, der zeigt, dass Sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind (Selbsttest, Antigen-Schnelltest oder PCR-Test). Solange Sie sich im Raum und in den Vorräumen bewegen, ist eine Maske zu tragen. Diese kann abgelegt werden, sobald Sie Ihren Sitzplatz eingenommen haben. Wir sorgen für eine gute Durchlüftung der Räume und genügend Pausen. Wenn es das Wetter zulässt wird der Begrüssungskaffee im Freien offeriert. Beachten Sie die Hygiene-Regeln und halten Sie immer genügend Abstand zu andern Personen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Bereitschaft, sich und andere zu schützen.

 

Thementag: "Entstehung des Patriarchts"  -  4. Juni 2022

 

Der für 2021 geplante neue Thementag in Zürich musste wegen Corona ebenfalls verschoben werden. Er wird am 4. Juni 2022 stattfinden.

Christina Schlatter, die Gründerin des MatriArchivs und langjährige Vorstandsfrau im Verein der Akademie HAGIA, wird ihn organisieren und leiten. Es ist der 5. Thementag dieser Art. Er ist diesmal dem brisanten Thema der Entstehung des Patriarchats gewidmet. Dazu gibt es einige Antworten, aber noch viel mehr Fragen.

 

An diesem Thementag werden zuerst einige Thesen, die Patriarchat erklären sollen, vorgestellt, und es wird analysiert, warum diese nicht tragen. Es wird sich dabei herausstellen, dass man, um der Antwort näher zu kommen, das weite Feld der Spekulationen verlassen muss.

Einen tragfähigen Boden bietet hier die Archäologie, die frühe Gesellschaften und die Veränderungen, die sie erfahren haben, durch Bodenfunde belegen kann. Eine archäologische Erklärung für den Raum der eurasischen Steppen und für Europa wird vorgestellt.

 

Das wird noch einmal im Licht der modernen Matriarchatsforschung beleuchtet, und es wird gezeigt, dass für jede Kulturregion die Entstehung des Patriarchats gesondert erforscht werden muss. Dafür wird ein Beispiel gegeben.

 

Diese Fragen und Antworten werden am Thementag vorgestellt von Dr. Andrea Fleckinger, Dr. Harald Haarmann und Dr. Heide Göttner-Abendroth.

Mit Diskussion.

 

 

Thementag 2019 (Review):   „Kriegerinnen und Amazonen“  

  

Im Oktober 2019 fand ein neuer Thementag in Zürich statt, wieder organisiert vom MatriArchiv (St. Gallen). Das Thema war diesmal den Kriegerinnen und Amazonen gewidmet. In der Archäologie werden zunehmend Gräber aufgefunden, die Frauen mit reichem Schmuck und Bewaffnung zeigen.

Die Frage, die an diesem Thementag diskutiert wurde, war: Handelt es sich hier einfach um weibliche Kämpferinnen oder um Amazonen? Drei Fachleuten diskutierten dazu: Prof. Renate Rolle (Archäologie), Dr. Gerhard Pöllauer (Amazonenforschung) und Dr. Heide Göttner-Abendroth (Matriarchatsforschung).

 

 

Thementag 2018 (Review):  

„Große Ahnfrauen. Die jungsteinzeitlichen Wandmalereien vom Bodensee“  

 

Im Mai 2018 fand in Zürich der Thementag „Große Ahnfrauen“ statt, bei dem die „Mütterwand vom Bodensee“ vorgestellt und unter verschiedenen Perspektiven darüber diskutiert wurde. Christina Schlatter, die Gründerin der Bibliothek „MatriArchiv“ (St. Gallen/Schweiz) hatte dazu eingeladen, die auch die Tagung organisierte und leitete.

Zu diesem sensationellen Fund wurde an dem Thementag von Dr. Helmuth Schlichtherle, der die „Mütterwand vom Bodensee“ auffand und rekonstruierte, aus archäologischer Sicht, von Dr. Heide Göttner-Abendroth aus gesellschaftlich-matriarchaler Sicht und von Dr. Kurt Derungs aus kultisch-mythologischer Sicht diskutiert. Ein großes Publikum verfolgte die Diskussion unter den drei Fachleuten mit großem Interesse.