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Matriarchale Medizin
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Hygieia, Göttin der Heilkunst, nach einem griech. Vorbild gestaltet von Lydia Ruyle
Hygieia, Göttin der Heilkunst
Hekate, Göttin der Heilerinnen, nach einer römischen Gemme gestaltet von Lydia Ruyle
Hekate, Göttin der Heilerinnen
Göttin Natura als Heilerin, nach einem römischen Vorbild gestaltet im 13. Jh.
Göttin Natura als Heilerin

Cécile Keller: „Matriarchale Medizin ist grundlegend verschieden  von der westlich patriarchalen Schulmedizin. Das Medizinwesen in matriarchalen Gesellschaften ist bis heute wenig erforscht, seine Bedeutung erst in Ansätzen erfasst.

 

Das Gesundheitsverständnis bei matriarchalen Völkern beruht auf ihrer Weltanschauung. Sie stellen sich das Universum aus polaren Kräften bestehend vor. Nur die Verbindung der polaren Kräfte bildet eine kraftvolle Einheit, denn sie stellt ein Gleichgewicht her. Gesundheit wird deshalb als ein Zustand verstanden, in dem die Kräfte innerhalb und außerhalb des Individuums im Gleichgewicht sind. Jede Störung der Balance wird als mögliche Ursache einer Krankheit betrachtet.

 

Aus diesem Gesundheits- und Krankheitsverständnis ergeben sich die Anwendungsbereiche. Sie umfassen das Individuum, den Clan, das Dorf oder den ganzen Stamm, aber auch die Natur, sogar das Universum selbst.“

 

 

Lesen Sie mehr in:

 

Cécile Keller:

„Medizin in matriarchalen Gesellschaften“,

in: Heide Göttner-Abendroth (Hg.) Gesellschaft in Balance,

Verlag Kohlhammer 2006, S. 266-275.